Die Magenspiegelung (Gastroskopie)
 
 

Mit einem dünnen, weichen Schlauch (Videogastroskop) können wir schonend krankhafte Veränderungen in Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm feststellen. Diese Untersuchung erleichtern wir Ihnen durch eine sorgfältige und umfassende Aufklärung.

Zusätzlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spraybetäubung im Rachenraum und eine Spritze mit einem sehr kurz wirksamen Beruhigungsmittel. Wenn nötig können wir mit einer stecknadelkopfgroßen Zange winzige Gewebsproben schmerzfrei entnehmen.

Diese werden dann z.B. auf krankmachende Keime, Helicobacter, geprüft. Besondere endoskopische Behandlungsverfahren wie die Entfernung von Polypen, die Aufweitung von Engstellen oder die Stillung von Blutungen werden natürlich zuvor genau besprochen.

 
       
Vorbereitung
Am Morgen des Untersuchungstages sollten Sie weder essen noch trinken.


Risiken
In modernen gastroenterologischen Praxen werden heute bei großen Untersuchungszahlen kaum noch Komplikationen beobachtet. Die Fachliteratur weist auf folgende theoretische Probleme hin: Wandverletzungen der Organe, Blutungen, Verschleppung von Keimen in die Blutbahn.
Wenn Sie eine Beruhigungsspritze erhalten haben, dürfen Sie aus Sicherheitsgründen am Untersuchungstag kein Auto mehr fahren und keine Maschinen bedienen. Aus rechtlichen Gründen muß auch sichergestellt sein, daß Sie in Begleitung nach Hause kommen und dort bei Bedarf auch Hilfe rufen können.


   
   
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